- Digitale Implantologie
- Das digitale Abformsystem - mehr Patientencomfort - Cadent iTero
- Gründung ITI Studyclub in Oldenburg
02.02.2012 Digitale Implantologie
Die digitale Implantologie eröffnet zahlreiche Möglichkeiten. Die neue Generation von Software und Instrumenten setzt neue Standards. Mit unserem intraoralen Mundscanner iTero können wir nun in der gleichen Sitzung Ihre Implantate direkt im Anschluss an die Operation abscannen. Hierdurch gewinnen wir für Ihr orales Wohlbefinden und Ihre Geweberegenration einen erheblichen Zeitvorteil, denn Ihre provisorische Krone kann binnen weniger Stunden fertiggestellt werden. Durch diese neuen technischen Möglichkeiten, entfällt die teils monatelange Wartezeit bis eine adäquate ästhetische Versorgung im Mund ist. Besonders im Frontzahngebiet entfällt das Tragen einer lästigen Kunststoffprothese.

Bild 1: Scannen des Implantats direkt nach Implantation

Bild 2: Digitalisierter Datensatz der Mundsituation mit Scankörper

Bild 3: Fertiges definitives Abutment einen Tag nach Implantation

Bild 4: Provisorische Krone direkt im Anschluss an die Implantation eingesetzt und hiermit unmittelbarer Beginn von Weichgewebsbildung
07.09.2010: Das digitale Abformsystem - mehr Patientencomfort - Cadent iTero

Die zunehmende Digitalisierung in der Zahnarztpraxis ermöglicht uns auf die konventionelle Abdrucknahme zu verzichten. Häufig fühlen sich Patienten während der Abformung hilflos. Dies ist angesichts des unangenehmen Geschmacks des Abformmaterials, der langen Abbindezeit von bis zu 5 Minuten und der Tatsache, dass die Abformung auch bei Würgereiz und Muskelverspannung nicht unterbrochen werden kann, leicht nachvollziehbar.
Mit dem Cadent Itero Abformsystem ist es mögich ein dreidimensionales Bild Ihrer Zähne anzufertigen. Mit einer kleinen Kamera kann ein digitales Bild Ihrer Zähne erstellt und in ein virtuelles Modell übertragen werden. Auf diesem Modell kann dann unser Zahntechniker Ihre prothetische Versorgung herstellen.
19.01.2011: Gründung ITI Studyclub in Oldenburg
Das International Team of Implantology wurde im Jahre 1980 in der Schweiz von 12 Gründungsmitgliedern unter der Federführung von Prof. Andre Schröder und Dr. Fritz Straumann aus der Taufe gehoben. Fortbildung, Forschung und Meinungsaustausch auf dem Gebiet der zahnärztlichen Implantologie sollten gefördert werden. Seitdem hat sich unter dem Dach des ITI eine weltweit operierende Gruppe von Praktikern und Wissenschaftlern gefunden, die sich unabhängig von dem Implantatsystem mit dem Themenkomplex der dentalen Implantologie beschäftigt. Neben internationalen Ländersektionen existiert auch eine nationale deutsche Arbeitsgruppe mit Sitz in Freiburg.
Unter der Leitung des Oldenburger Zahnarztes Dr. Erhard Reichelt wurde eine Studiengruppe für den Bereich Nordwestdeutschland gegründet. Geplant sind drei bis vier Meetings pro Jahr, die dem Erfahrungsaustausch von Zahnärzten, Chirurgen und Zahntechnikern dienen sollen. Neben auswärtigen Spezialisten werden auch Referate von Mitgliedern des Studyclubs gehalten.
Aus dem Praxisalltag ist das Setzen von Implantaten seit etlichen Jahren nicht mehr wegzudenken. Es handelt sich um ein wissenschaftlich gut dokumentiertes Behandlungskonzept mit einer entsprechend guten Prognose. Leider ist es bisher an deutschen Hochschulen noch nicht zur Einführung eines Lehrstuhls für dentale Implantologie gekommen. Umso notwendiger und wichtiger ist der kollegiale Erfahrungsaustausch im Rahmen eines solchen Studyclubs.